Herzlich Willkommen Ihr Peter Kremer
Herzlich WillkommenIhr Peter Kremer

Gar nicht amtlich... Die etwas andere Kolumne

 

Zur Erläuterung: Der Text muss immer schon 1 Woche vor der Veröffentlichung im Verlag vorliegen. Daher dieser zeitliche Verzug. Ich bitte um Entschuldigung wenn dadurch manchmal der aktuelle Bezug fehlt.

Guten Morgen.               Ich sitze gerade bei einer guten, gar nicht amtlichen Tasse Kaffee...

 

... und mache mir so ein paar Gedanken über die sozialen Netzwerke

 

 Wie (un)sozial solche Netzwerke doch sein können.

 

Grundsätzlich ist es ja schön anzusehen, wie sich manche Menschen gedanklich in den sogenannten sozialen Netzwerken austauschen. Es kann aber auch ganz anders sein. Ein Wort gibt da schon mal das Andere, und dann geschieht es nicht selten, dass die Fetzen zwischen den Verbal-Konkurrenten hin- und herfliegen. Die, die sich nicht daran beteiligen, belustigen sich mehr oder weniger darüber oder schütteln ungläubig den Kopf, wie verrückt und beleidigend da geschrieben wird. Niemand würde sich von Angesicht zu Angesicht so beschimpfen oder beleidigen. In den sozialen Netzwerken wird da nicht selten asozial kommuniziert.

 

Und nicht selten hat so mancher Zeitgenosse auch schon mal eine bestimmte Person auf dem Kieker und meint dann auch, diese Person in den Netzwerken demontieren zu müssen. Oder zumindest den Versuch dazu zu unternehmen. So stehe auch ich manchmal im Fokus solcher Versuche.Stark provozierend und teilweise von völliger Unkenntnis gegeiselt werden Dinge veröffentlicht und behauptet, die ganz einfach falsch, diffamierend und nicht selten beleidigend sind. Und vielleicht soll eine Reaktion von mir herausgekitzelt werden. Und schon mal nah an einer Anzeige vorbeikratzen...

Aber:

Ich beteilige mich nicht an solchen Posts oder werde so etwas nicht kommentieren. Ich verfolge diese Posts zwar manchmal, merke auch wie man versucht eine Reaktion von mir zu erwirken, aber ich lasse mich nicht dazu hinreißen zu kommentieren oder zu antworten. Für Menschen, die ein echtes und ehrliches Anliegen haben, gibt es die Bürgersprechstunde, Emails, schriftliche Anfragen, Anrufe - alles ist möglich.
Aber nicht eine Diskussion über facebook, twitter und Co.

Genauso wenig erwirkt ein Post eine verwaltungsmäßige Reaktion bei mir. Menschen, die zu mir kommen und mit mir reden, haben eine viel, viel größere Chance mich zu überzeugen und tätig zu werden, als ein beleidigender Post.

 

Einfach mal drüber nachdenken...

 

So, das soll's für heute gewesen sein. Ich wünsche Ihnen eine gute Woche,

Bleiben Sie gesund.

 

Allerherzlichst

Peter Kremer

Ihr Bürgermeister

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© Peter Kremer, Gladenbach 2017