Herzlich Willkommen...
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Meine Zukunft...

Nachdem in der Sitzung der Stadtverordneten am 11. April 2019 der Wahltermin für die nächste Bürgermeisterwahl in Gladenbach auf den 26. April 2020 festgesetzt wurde, und nach einiger Presseberichterstattung ab Oktober 2019 sowieso, wird mir vermehrt die Frage gestellt, ob ich denn noch einmal für das Amt kandidieren würde.

Hier die Antwort: Ja, ich werde ich mich für eine zweite Amtszeit bei Ihnen, liebe Gladenbacherinnen und Gladenbacher, bewerben. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich eingereicht und sie werden nun geprüft. Ein Wahlausschuß befindet dann neben meiner Bewerbung auch über die Zulässigkeit anderer Bewerbungen.

Abgabetermin für Bewerbungen ist übrigens Mo., 17. Februar 2020, 18:00 Uhr.

 

 

Die SPD in Gladenbach wird mir bei der Wahl in 2020 wahrscheinlich nicht zur Seite stehen. So stand es am 31. Oktober 2019 im Hinterländer Anzeiger. Und das machte der SPD-Fraktionsvorsitzender Robby Jahnke mehr als deutlich: „Der Amtsinhaber informiert uns nicht – auch nicht über seine Pläne hinsichtlich einer zweiten Amtsperiode. Deshalb gehen wir nicht davon aus, dass er Wert auf eine Unterstützung seitens der SPD legt.“

Nun - das ich mich wohl um eine zweite Amtszeit bewerben werde, ist schon lange kein Geheimnis mehr gewesen. Auf dieser Homepage schon seit mindestens April 2019 so veröffentlicht. Die wahren Gründe liegen sicherlich woanders. 

 

Die Freien Wähler sind bei den Aussagen noch etwas deutlicher geworden: "Eine Unterstützung für den Amtsinhaber kommt für die Freien Wähler nicht in Frage. Wir sind alles andere als zufrieden mit seinem Agieren in seiner ersten Amtszeit. Die war für uns ernüchternd, ja enttäuschend“, sagt Brück.


Die Aussage des Fraktionsvorsitzenden über meine politische Wandlungsfähigkeit kann ich nicht nachvollziehen: Wie kann politische Neutralität besser dargestellt werden, als wenn eine Zusammenarbeit mit allen Parteien möglich war und ist? Egal ob Grün, Rot oder Schwarz? Eine Parteizugehörigkeit habe ich nie gewechselt: Ich war nie Mitglied einer Partei. Ganz im Gegensatz zu Anderen. Worin hier die wahren Gründe liegen - auch hier kann ich mir das sehr gut vorstellen.

 

Sehr gefreut habe ich mich über die Unterstützung der CDU Gladenbach. Ich muss schon sagen: Mit einer solchen Zustimmung und einer solchen Anerkennung meiner Arbeit hatte ich nicht gerechnet. In den vielen Jahren meiner ehrenamtlichen Arbeit, so mein Gefühl, hatte mich die CDU eher kritisch beäugt. Nachdem ich das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters übernommen habe, wollte ich eben Bürgermeister für alle Parteien sein. Das scheint ja dann offenbar doch geklappt zu haben. Vielen Dank für das in mich gesteckte Vertrauen.
 

 

Was Sie und ich eigentlich schon immer gewusst haben: Man kann es nicht allen Recht machen. Und dass es bei denen, denen man es nicht Recht machen kann, auch schon mal Frust und ggf. auch Widerstände gibt.

"Warum tun Sie sich das an" werde ich so manches Mal gefragt. Ja, ich wundere mich auch manchmal... Aber im Grunde bin ich wohl, so hat das mal jemand zu mir gesagt, ein "harmoniesüchtiger Mensch".  Und das möchte auch in Zukunft sein. Bei all den Schwierigkeiten, die der Job so mit sich bringt, wollte ich auch morgens immer noch in den Spiegel schauen können, daher nehme ich die (in den Augen Mancher doch unnötigen) Schwierigkeiten und Probleme in Kauf. "Ich hatte es viel einfacher haben können" -  wenn ich mich verkauft hätte. Dann will ich es nicht "einfacher" haben, denn ich möchte auch in der Zukunft für parteiübergreifende Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit und für Unabhängigkeit stehen. Die beste Lösung soll es am Ende sein - nicht die parteifarblich sympathischste Lösung. 

Wenn ich die Erwartungen einer Partei enttäuscht haben sollte, täte mir das leid. Aber ich habe eben auch Erwartungen an mich.

 

Nichts desto trotz bin ich bis zu einem gewissen Grad nicht nachtragend. Wenn gewisse Grenzen nicht überschritten werden. Das sind z.B. schmutzige Lügen und Unterstellungen, die mich diskreditieren sollen. Da hört es dann auf. Auch in der Politik. Definitiv.

 

 

Was ich aber heute schon weiß: Sobald ich das Amt des Bürgermeisters einmal nicht mehr bekleiden werde - egal wann das sein wird - ich werde mich danach in die Gladenbacher Kommunalpolitik nicht mehr einmischen. Mein Vor-Vor-Vorgänger, Siegried Dellnitz (CDU), hat das damals genauso gemacht und ich finde, das ist die absolut richtige Einstellung dazu. Daher schon heute mein Entschluss: Egal wer wann mein(e) Nachfolger/in sein wird - ich werde den unausgesprochenen aber nirgendwo festgeschriebenen Codex einhalten: Misch Dich da nicht mehr ein!  Genauso, wie das in fast allen anderen Gemeinden und Städten im Landkreis auch funktioniert. Versprochen!

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© Peter Kremer, Gladenbach 2019