Herzlich Willkommen Ihr Peter Kremer
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Richtigstellung eines Leserbriefes

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Hinterländer Anzeiger, Ausgabe vom 15. Dezember 2018, hatte Herr Klaus-Dieter Bartnik einen Leserbrief veröffentlichen lassen, der dem Leser suggeriert, der jetzige Bürgermeister  würde die Steuerzahler Gladenbachs unnötig und nicht nachvollziehbar belasten. Die gemachten Aussagen und gezogenen Rückschlüsse von Herrn Bartnik, sind jedoch falsch, nicht nachvollziehbar und offenbar ohne entsprechendes Hintergrundwissen entstanden.

 

Daher möchte ich wie folgt die Aussagen richtigstellen:

 

1. Die Stadt Gladenbach wird ab dem kommenden Jahr, in dem der Kirschenmarkt erstmalig wieder vollumfänglich, auch finanziell, bei der Stadt Gladenbach angesiedelt ist, einen Betrieb gewerblicher Art (BgA) für den Bereich der Märkte (auch Kirschenmarkt) führen. Übrigens nicht nur für das Produkt Märkte, sondern auch für den Bauhof und vielleicht auch noch für den Bereich der Holzvermarktung. Dadurch entstehen der Stadt auch keine steuerlichen Belastungen durch die Umsatzsteuer, wie Herr Bartnik falsch vermutet. Der Kirschenmarkt wird durch die "Rückholung" zur Stadt zudem wesentlich transparenter in der Öffentlichkeit dargestellt als in der 100%eigenen Gesellschaft SEB Gladenbach Gmbh, deren Gremien aus gesetzlichen Gründen nie öffentlich tagen. Nebenbei gesagt hatte die Rückführung des "Produktes Kirschenmarkt" zur Stadt auch rechtliche Hintergründe - der Kirschenmarkt ist eine sogenannte „Öffentliche Einrichtung“ und daher auch überhaupt nicht vergleichbar mit beispielsweise einer kleinen Dorfkirmes.

 

2. Die SEB Gladenbach GmbH hat nur noch einen Geschäftsführer. Dies ist im Handelsregister auch so nachzulesen. Die Gesellschaft hatte temporär und aus organisatorischen Gründen einen "ehrenamtlichen" Geschäftsführer, der dafür selbstverständlich auch eine Aufwandentschädigung erhielt. Wenn ich mich recht erinnere, dann hatte die damalige Vorgänger-Gesellschaft KFG unter dem damaligen Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus-Dieter Bartnik ebenfalls 2 Geschäftsführer(in).

 

3. Die von Herrn Bartnik genannten "Sowieso-Personalkosten" resultieren noch aus der Denke der kameralen Haushaltsführung von vor 2009. Es gibt keine "Sowieso-Personalkosten" oder, wie Herr Bartnik früher immer zu pflegen sagte, "Eh-Da-Kosten", also Kosten die eh oder sowieso da sind. Seit 2009 werden die Haushalte doppisch, d.h. in einer Form analog der kaufmännischen Buchführung, aufgestellt. Und auch gedacht wird kaufmännisch und wirtschaftlich.

 

In einem weiteren Presseartikel lehnt der Ortsbeirat den Haushalt der Stadt Gladenbach ab. Der gewählte Sprecher dieses Gremiums ist ebenfalls Herr Klaus-Dieter Bartnik.

Dazu folgender Hinweis:

Wenn ein Ortsvorsteher/Ortsbeiratsmitglied den Haushaltsplan öffentlich in einer Sitzung des Ortsbeirats ablehnt (Oberhessische Presse vom 20.Nov.), weil bei den Ausgaben (s)ein Stadtteil nicht entsprechend berücksichtigt wurde, obwohl die Stadt Gladenbach doch den Schutzschirm verlassen habe, im Gegenzug sogar noch steuerliche Entlastung fordert (sinngemäß), der hat, so leid mir das tut, das Prinzip des Schutzschirms des Landes Hessens leider nicht ganz verstanden. Und blendet zudem noch völlig aus, dass das ab diesem Jahr (2019) startende Programm der "Hessenkasse" in den nächsten 4-5 Jahren eine zusätzliche Belastung für den Haushalt der Stadt Gladenbach in Höhe von mehr als 300.000 € jährlich darstellt. Danach werden aber hoffentlich alle "Echten Kassenkredite" abgelöst sein.

 

 

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© Peter Kremer, Gladenbach 2017